Die Frage stellt sich jedes Jahr aufs Neue: Bestelle ich jetzt, oder warte ich auf einen besseren Preis? Eine ehrliche Antwort vorweg – den Ölmarkt kann niemand zuverlässig vorhersagen. Was es stattdessen gibt, sind handfeste Faktoren und ein paar wirksame Strategien, mit denen Sie planbar günstiger einkaufen. Und der erste Schritt ist immer derselbe: den heutigen Preis kennen.
Postleitzahl und Menge eingeben, tagesaktuellen Preis sehen – und mit den Tipps unten entscheiden. Abwicklung über unseren Partner FastEnergy.
Heizöl ist ein Börsenprodukt, sein Preis folgt dem Rohölmarkt. Dieser reagiert auf Konjunktur, Förderpolitik, Wechselkurse und geopolitische Ereignisse – alles Dinge, die sich nicht seriös auf Tage genau vorhersagen lassen. Auch „Prognosen“ sind bestenfalls Wahrscheinlichkeiten. Wer auf den perfekten Tiefpunkt spekuliert, gewinnt manchmal und verliert manchmal.
Deshalb lohnt es sich, die Entscheidung nicht vom Spekulieren abhängig zu machen, sondern von Ihrer eigenen Lage: Wie viel Vorrat ist noch im Tank? Wie ruhig ist der Markt gerade? Und schöpfen Sie die echten Sparhebel – Menge, Timing-Spielraum, Vergleich – bereits aus?
Die ehrliche Faustregel: Bestellen Sie, solange noch Vorrat im Tank ist, in einer ruhigen Marktphase. So behalten Sie die Wahl – statt sie durch einen fast leeren Tank zu verlieren.
Über viele Jahre betrachtet ist Heizöl außerhalb der Heizsaison – grob von Spätfrühling bis Spätsommer – im Schnitt etwas günstiger, weil die Nachfrage sinkt. Das ist aber nur eine Tendenz, kein Naturgesetz: Ein politisches Ereignis oder ein schwacher Euro kann den Saisoneffekt jederzeit überlagern. Nutzen Sie die Faustregel als groben Rahmen, treffen Sie die Entscheidung aber immer am aktuellen Heizölpreis.
So verlockend ein möglicher Schnäppchenpreis ist – in diesen Fällen kostet Abwarten meist mehr, als es bringt:
Niemand kann den Ölmarkt verlässlich vorhersagen, auch keine Prognose. Sinnvoller als das Spekulieren auf den perfekten Tag ist eine Faustregel: bestellen, solange noch ein Vorrat im Tank ist, in einer ruhigen Marktphase und ohne Zeitdruck. Wer wartet, bis der Tank fast leer ist, verliert genau diese Wahlfreiheit.
Eine feste Regel gibt es nicht. Tendenziell ist Heizöl außerhalb der Heizsaison, etwa im Frühling und Sommer, bei geringerer Nachfrage etwas günstiger. Den Ausschlag gibt aber der Rohölmarkt – verlässlich ist nur der tagesaktuelle Preis.
Die wirksamsten Hebel: eine größere Menge bestellen, rechtzeitig statt unter Zeitdruck kaufen, den Tagespreis über einige Tage beobachten und – wenn möglich – eine Sammelbestellung mit mehreren Lieferstellen aufgeben.
Ja. Liefert der Tankwagen auf einer Tour an mehrere Abladestellen, sinken die anteiligen Anfahrtskosten und damit der Literpreis. Im Rechner geben Sie die Anzahl der Lieferstellen direkt an.
Besser nicht. Ein fast leerer Tank erzeugt Zeitdruck und nimmt Ihnen die Wahl des günstigen Moments. Bestellen Sie idealerweise, wenn noch rund ein Viertel bis ein Drittel Vorrat vorhanden ist.
Sachverständigenprüfung (AwSV), Wartung und rechtssichere Dokumentation aus einer Hand – aus jahrzehntelanger Tankschutz-Tradition.
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