Bremen ist eine Gas- und Fernwärmestadt: Nur rund 15 Prozent der Bremer Wohngebäude hängen noch an einer Ölheizung, deutlich weniger als im Bundesschnitt. Wer hier mit Öl heizt, sitzt meist im Speckgürtel – in Delmenhorst, im Landkreis Verden um Achim oder in den Gemeinden im niedersächsischen Umland. Was eine Lieferung heute kostet, hängt von Ihrer Postleitzahl, der Menge und dem Tag ab. Der Rechner ist mit einer Bremer PLZ vorbelegt – tragen Sie Ihre eigene ein und Sie sehen sofort Ihren Tagespreis.
Vorbelegt mit einer zentralen Bremer PLZ – bitte durch Ihre eigene ersetzen. Abwicklung über unseren Partner FastEnergy.
In der Stadt selbst ist die Ölheizung die Ausnahme. Bremen wird ganz überwiegend mit Gas beheizt – knapp die Hälfte der Wohngebäude hängt an einer Gas-Zentralheizung, dazu kommen viele Gas-Etagenheizungen in den Altbremer Reihenhäusern und Mehrfamilienhäusern. Über ein Zehntel der Gebäude und rund ein Fünftel der Wohnungen sind ans Fernwärmenetz angeschlossen, das die swb unter anderem aus dem Heizkraftwerk Hastedt speist. Heizöl spielt mit einem Anteil von etwa 15 Prozent der Wohngebäude eine deutlich kleinere Rolle als bundesweit, wo fast jedes vierte Gebäude noch eine Ölheizung hat.
Die Ölheizung sitzt dort, wo kein dichtes Wärmenetz und keine durchgehende Gasversorgung liegen: in den freistehenden Ein- und Zweifamilienhäusern am Stadtrand und vor allem im niedersächsischen Umland. In Delmenhorst, in den Gemeinden Stuhr und Weyhe südlich der Stadt und im Landkreis Verden rund um Achim ist Öl spürbar häufiger anzutreffen. Niedersachsen ist zwar ebenfalls ein Gasland, doch je ländlicher und je größer das Haus, desto eher steht ein Öltank im Keller – und desto stärker fällt jeder Cent beim Literpreis ins Gewicht.
Beim Heizöl hat der Norden einen strukturellen Vorteil, und Bremen liegt mitten darin. Anders als Süddeutschland, das stärker auf Binnenraffinerien und Pipelines angewiesen ist, bezieht der Norden sein Heizöl überwiegend per Schiff über die großen Importmärkte rund um Rotterdam und Amsterdam. Die Ware kommt über Nord- und Ostsee sowie die Flüsse ins Land – und Bremen ist mit seinen Häfen ein klassischer Umschlagplatz dafür.
Direkt an Industrie- und Holzhafen betreibt die Weser-Petrol Seehafentanklager GmbH große Lager für Mineralölprodukte; allein in Bremen liegen dort mehrere zehntausend Kubikmeter Tankkapazität, an ihren norddeutschen Standorten zusammen über 300.000 Kubikmeter. Dazu kommen alteingesessene Bremer Importeure und Großhändler wie die Diesch & Schröder-Gruppe. Kurze Wege vom Tanklager zum Tankwagen und ein dichtes Händlernetz halten die Preise in der Region in der Regel konkurrenzfähig.
Als Faustregel stimmt es: Im Norden ist Heizöl tendenziell ein paar Cent pro Liter günstiger als im Süden, weil die Importhäfen und Tankläger nah sind und die Transportwege kurz bleiben. Bremen profitiert von dieser Lage. Verlassen Sie sich aber nicht auf die Faustregel – sie beschreibt nur den langjährigen Trend, nicht Ihren Preis am Bestelltag.
Denn der Heizölpreis folgt in erster Linie dem Rohöl- und dem Produktmarkt, und der ist weltweit. Wechselkurs, Nachfrage in der Heizsaison, Frachtraten und der CO2-Preis bewegen den Liter deutlich stärker als jeder regionale Unterschied. Der Standortvorteil zeigt sich eher in ruhigen Cent-Beträgen als in großen Sprüngen. Was am Ende zählt, ist nicht die Himmelsrichtung, sondern der Tagespreis für Ihre konkrete Postleitzahl und Menge.
Das Land Bremen hat sich mit seiner Klimaschutzstrategie das Ziel gesetzt, bis 2038 klimaneutral zu werden – sieben Jahre früher als Deutschland insgesamt. Der Gebäudesektor muss dazu einen großen Teil beitragen. Anfang 2026 hat der Senat den kommunalen Wärmeplan beschlossen: Er zeigt, welche Viertel künftig auf Fernwärme setzen sollen und wo eher dezentrale Lösungen wie die Wärmepumpe sinnvoll sind. Für den Ausbau der Wärmenetze sind rund 900 Millionen Euro und fast 300 Kilometer neue Leitungen vorgesehen; Fern- und Nahwärme sollen am Ende gut ein Drittel des künftigen Wärmebedarfs decken.
Für Sie als Ölheizungsbesitzer heißt das nüchtern: Heizen mit Öl bleibt erlaubt, und für viele Häuser – gerade im Umland abseits der geplanten Netze – ist es auf absehbare Zeit die praktikable Lösung. Der Wärmeplan begründet weder Anschlusszwang noch eine sofortige Austauschpflicht; erst ab 2045 sollen fossile Brennstoffe nicht mehr zum Heizen genutzt werden. Bis dahin lohnt es sich, bei größeren Investitionen in die Heizung zu prüfen, ob in Ihrer Straße ein Wärmenetz kommt – und ansonsten schlicht so günstig wie möglich zu tanken.
Wie sich der Heizölpreis grundsätzlich zusammensetzt, erklärt die Seite zum Heizölpreis; den Preis für andere Orte berechnen Sie über Heizölpreise in Ihrer Nähe.
Der Preis hängt von Menge und genauem Lieferort ab. Geben Sie Ihre Bremer Postleitzahl (Bereich 28195 bis 28779) und die gewünschte Menge in den Rechner ein, um den tagesaktuellen Preis pro 100 Liter und den Gesamtpreis inklusive Lieferung zu sehen.
Tendenziell ja. Der Norden bezieht sein Heizöl überwiegend per Schiff über die Importmärkte rund um Rotterdam, und Bremen liegt mit seinen Seehafentanklägern nah an Import und Lager. Das hält die Preise oft etwas günstiger als im Süden. Den Ausschlag gibt aber der weltweite Rohölmarkt, nicht die Region – entscheidend bleibt Ihr Tagespreis.
In Bremen heizen nur rund 15 Prozent der Wohngebäude mit Öl – deutlich weniger als im Bundesschnitt von knapp einem Viertel. Die Stadt setzt vor allem auf Gas und Fernwärme. Häufiger ist die Ölheizung im niedersächsischen Umland, etwa in Delmenhorst, im Landkreis Verden um Achim oder in Stuhr und Weyhe.
Heizen mit Öl bleibt erlaubt. Bremen will bis 2038 klimaneutral werden und baut über den kommunalen Wärmeplan die Fern- und Nahwärme stark aus. Anschlusszwang oder eine sofortige Austauschpflicht ergeben sich daraus nicht; fossile Brennstoffe sollen erst ab 2045 wegfallen. Bis dahin können Sie Ihren Tank weiter zum Tagespreis befüllen.
Ja. Geliefert wird in ganz Bremen und das angrenzende niedersächsische Umland – von Delmenhorst über Stuhr und Weyhe bis in den Landkreis Verden. In abgelegenen Lagen mit längerer Anfahrt kann der Preis etwas höher liegen; eine größere Bestellmenge gleicht das meist aus.
Postleitzahl und Menge eingeben, tagesaktuellen Preis sehen und direkt bestellen – Lieferung inklusive, über unseren Partner FastEnergy.
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